
Gekaufte Kinder und gemietete Gebärmütter
Kinder- und Frauenrechte stehen angeblich ganz hoch im Kurs. Zumindest in den Sonntagsreden der Politiker. In der Praxis öffnet man derzeit europaweit dem Kinderhandel und der Ausbeutung von Frauen die Tore.
In den westlichen Ländern sind immer mehr Paare ungewollt kinderlos. Die Gründe sind vielfältig: Die Unfruchtbarkeit steigt, das Alter der potenziell Erstgebärenden wird höher und es gibt immer mehr homosexuelle Paare, die sich eigene Kinder wünschen. Dies ist nicht nur ein ethisches und menschliches Dilemma, sondern auch ein wachsender und lukrativer Markt.
Eine der Möglichkeiten, die sich den Betreffenden bietet, ist neben der künstlichen Befruchtung die Leihmutterschaft. In den USA ist diese gang und gäbe. So etwa lassen viele Stars ihre Babys von anderen Frauen austragen, um sich die Strapazen, Risiken oder die figürliche Verunstaltung einer Schwangerschaft zu ersparen. Kim Kardashian etwa hat bereits mehrere Kinder von Leihmüttern austragen lassen, ebenso Sarah Jessica Parker, Nicole Kidman oder Hotelerbin Paris Hilton. Und der Trend ist längst in Europa angekommen. Obwohl Leihmutterschaft offiziell in den meisten europäischen Ländern verboten ist. Doch es gibt Ausnahmen, wie etwa die Ukraine, wo als einzigem Land Europas Leihmutterschaft erlaubt ist.
Trotz des anhaltenden Kriegs steigt die Nachfrage an – und damit die Kosten. Die Wartelisten werden immer länger, wie einer der Agenturchefs berichtet, der dazu gar einen Werbefilm produziert hat.

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