
Panzer statt Autos
Die Automobilindustrie war einst Rückgrat und Aushängeschild der europäischen Wirtschaft. Politische Maßnahmen haben es geschafft, diese in wenigen Jahren beinahe zu ruinieren. Jetzt sattelt man um auf die einst verpönte Rüstung, die ebenfalls von der Politik gewollt ist. Hunderte Milliarden an Steuergeld fließen nun dorthin.
BMW, Audi, VW, Mercedes, Porsche, Fiat – weltweit waren europäische Autos heiß begehrt. Und sie sind es noch heute – oder wären es, wenn nicht die Politik massiv in den Automarkt eingegriffen hätte. An allererster Stelle steht die „Energiewende“, ausgehend von Deutschland und der ehemaligen Kanzlerin Angela Merkel, assistiert von den Grünen. Das Konzept wurde von der EU aufgegriffen und führte zum Dogma, Europa solle künftig möglichst wenig CO2-Emissionen erzeugen und auf Strom aus erneuerbarer Energie umsteigen. Dies führte zu einem für die Automobilindustrie verhängnisvollen Beschluss im EU-Parlament: dem Verbrennerverbot. Ab 2035 dürfen keine Neuwagen mehr mit Benzin- oder Dieselmotor mehr zugelassen werden. Nur Gebrauchtwagen dürfen weiterhin auch mit Verbrennermotor verkauft werden. Selbst Hybridfahrzeuge sind ab 2035 verboten, es dürfen dann nur noch reine Elektrofahrzeuge gebaut werden.
BMW in München ist ein Stadtteil: Stammwerk, Museum und die hypermoderne BMW-Welt. ©CommonsWikimedia.
Also begannen die Hersteller, die Produktpalette und die Produktion umzustellen. Das verschlang enorm viel Geld. Etliche Länder, wie auch Österreich, förderten E-Autos mit viel Steuergeld, was die Nachfrage ankurbelte. Deutschland gab seit 2016 insgesamt mehr als 10 Milliarden Euro für die Förderung aus. Der Slogan lautete, dass Sonne und Wind keine Rechnung schicken würden und dass damit das Ziel O-Emissionen erreicht werden solle.
Doch dann ging den Staaten das Geld aus, Deutschland etwa stoppte 2023 die Förderungen.
Die Folge: Die Nachfrage brach prompt ein. Doch nicht nur in Deutschland, in ganz Europa gingen die Verkaufszahlen 2024 im Schnitt um 40 Prozent zurück.

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