Das Ende der Heuchelei
Krieg ist ein Geschäftsmodell und es gilt "Das Recht des Stärkeren".
Das Jahr 2026 brachte uns das Ende der Heuchelei. Seit es ganz normal ist, zwischendurch mal den gewählten (obgleich korrupten und gewalttätigen) Präsidenten eines Landes zu kidnappen, gibt es kein Halten mehr: Jetzt gilt es nicht nur inoffiziell, sondern auch offiziell:
Das Recht des Stärkeren. Für die Konsumenten des betreuten Denkens hat die Causa “Maduro” eine Erleichterung: Das Ende der Heuchelei. Wir wissen jetzt: Völkerrecht gilt nur für den Stärkeren. Das hat einen großen Vorteil: das Zusammenbasteln geheuchelter Pressestatements entfällt. Man spart sich jenen Teil der Kriegspropaganda, der mit dem Völkerrecht zu tun hatte . Zum Jahresanfang 2026 ist etwas gelungen, das der Musiker und Autor Frank Zappa in einem Gespräch mit Larry King 2012 angekündigt hatte:
“Die Illusion der Freiheit wird so lange aufrechterhalten, wie es profitabel ist, die Illusion aufrechtzuerhalten. An dem Punkt, an dem die Aufrechterhaltung der Illusion zu teuer wird, werden sie einfach die Kulissen abbauen, die Vorhänge zurückziehen, die Tische und Stühle aus dem Weg räumen, und man wird die Backsteinmauer im hinteren Teil des Theaters sehen.” (Frank Zappa)
Krieg ist ein Geschäftsmodell
„Der beste Kaufmann ist der Krieg. Er macht aus Eisen Gold.“ wird Friedrich von Schiller zugeschrieben und stammt aus seinem Fragment „Demetrius“, das 1805 verfasst wurde.
Friedrich Schiller, deutscher Dichter, Philosoph und Historiker (1759–1805), verwendet diesen Ausspruch, um die wirtschaftlichen und materiellen Folgen des Krieges zu kritisieren, indem er den Krieg als den effektivsten Geschäftsmann darstellt, der durch Konflikte Rohstoffe wie Eisen in wertvolles Gold verwandelt. Das Zitat ist ein bekanntes Beispiel für Schillers scharfen Blick auf die Verflechtung von Macht, Krieg und Wirtschaft. Schon vor mehr als zwei Jahrhunderten wusste Schiller: Krieg ist ein Geschäftsmodell.
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