
Das wundersame Verschwinden des Ozons
Was heute das CO2 ist, war früher das Ozon. Alarm in Dauerschleife. Bis Dezember müssen die Grenzwerte zudem gesenkt werden. Obwohl die äußeren Bedingungen, wie viele Sonnentage und Hitze, verstärkend wirken, ist das Ozon aus den Schlagzeilen verschwunden. Wo kam es bloß hin? Eine Spurensuche.
Vielleicht erinnern Sie sich noch an die Meldungen, die noch vor wenigen Jahren ab den ersten warmen sonnigen Tagen die Medien und die Aussendungen von Umwelt-Organisationen dominierten: „Die Ozon-Saison beginnt“ oder „Ozonbelastung – Politik muss handeln!“
Ab Ostern bis in den Herbst hinein vermeldeten ORF und Co regelmäßig Ozonwarnungen und Ozonalarme. Verbunden wurde dies mit Aufforderungen, dass empfindliche Personen das Haus nicht verlassen und Anstrengungen im Freien vermeiden sollten; dass der Autoverkehr eingeschränkt würde, die Industrie Produktionen drosseln solle und vieles mehr. Ozon bewirkt bei höheren Konzentrationen Augenreizungen, Reizungen der Atemwege bis hin zu Atemnot, Schwindel und Herzproblemen. Es kann also gesundheitlich gefährlich werden.
Doch obwohl gerade dieser Sommer eine Reihe an sonnigen und heißen Tagen bot, las und hörte man nichts von einer erhöhten Ozonbelastung, von Warnungen oder gar einem Ozonalarm. Funkstille. Es ging nur um Klimaerwärmung, Hitzewarnungen und CO2-Reduktion (bis hin zur Überlegung der österreichischen Regierung, dieses in den Boden zu pumpen!). Somit stellt sich die Frage, was denn nun mit dem Ozon, vor allem dem giftigen bodennahen, passiert ist? (Das „gute“, nämlich jenes in der Atmosphäre, hat ja das Ozonloch mittlerweile wieder geschlossen. Somit ist eines der Horrorszenarien der Vergangenheit passé.)
Diese Frage lässt mehrere Thesen zu.

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