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medienfoerderung

Corona Viren stilisiert
© 123RF Bildagentur; Shanin Mammadov.

Die bittere Realität hinter der Impfkampagne

Verunreinigungen, kleinste Partikel, sowie toxische oder unklare Wirkweise der Sars-Cov-2-Impfstoffe sind einige jener Problemfelder, die etliche Wissenschaftler besorgt machen. Neueste eigene Untersuchungen tschechischer Forscher im Labor bestätigen die Befürchtungen. Sie kritisieren fehlende Qualitätsprüfungen, das Ignorieren medizinischer Standards und einseitige Propaganda von Pharmaunternehmen, Politik und Medien.

Jaroslav Turánek | Gesundheit, Kommentar | 12. Juni 2026

Im Laufe meiner mehr als 40-jährigen wissenschaftlichen Karriere habe ich zahlreiche Kenntnisse und Erfahrungen aus den Bereichen Immunologie, Impfstoffentwicklung, Nano-Pharmakologie und Nano-Toxikologie gesammelt. Als ich meinen Studenten der Immunologie Vorlesungen über Bioterrorismus hielt, hätte ich nie gedacht, dass ich einmal einen solchen politischen Missbrauch der Wissenschaft erleben würde, wie er durch die Impfung der gesamten Bevölkerung gegen das SARS-CoV-2-Virus stattgefunden hat.

Ein Zitat des britischen Science-Fiction-Autors Ian Watson enthüllt ganz genau das wahre Gesicht der krampfhaften Bemühungen, jedem EU-Bürger, einschließlich Säuglingen und schwangeren Frauen, Sars-Cov-2-„Impfstoffe“ zu verabreichen: „Wenn jemand Sie überzeugen, ermahnen, drängen, belügen, mit Anreizen locken, zwingen, einschüchtern, bloßstellen, beschuldigen, bedrohen, bestrafen und kriminalisieren muss… Wenn all dies als notwendig erachtet wird, um Ihre Zustimmung zu erlangen – können Sie absolut sicher sein, dass das, was propagiert wird, nicht zu Ihrem Besten ist“.

Ich könnte nach diesem Zitat schließen, doch ich möchte Ihnen anhand von wissenschaftlichen Erkenntnissen aus der Immunologie und der Nano-Pharmakologie das Ausmaß der unbelegten, ja falschen Behauptungen aufzeigen.

Turanek Abbildung 1 webDie Struktur des Coronavirus (links) und eine Aufnahme aus dem Kryo-Elektronenmikroskop (rechts). © J. Turánek.

Obwohl humane Coronaviren bis zu 30 Prozent aller Infektionen verursachen, führen sie selten zu Erkrankungen der unteren Atemwege mit tödlichem Ausgang für einen Großteil der Erkrankten. Im Gegensatz dazu verursachen Coronaviren verheerende Epidemien von Atemwegs- oder Darmerkrankungen bei Nutztieren und Geflügel.

Vor dem Auftreten von SARS-CoV, dem ersten hochpathogenen humanen Coronavirus, waren Informationen über humane Coronaviren sehr selten, während in der Veterinärmedizin bereits umfangreiche Kenntnisse über tierische Coronaviren, ihre Evolution und Pathobiologie vorlagen. Trotz gewisser Teilerfolge gibt es nach wie vor Probleme bei der Entwicklung wirksamer Tier-Impfstoffe gegen Coronaviren, woraus folgt, dass die Entwicklung von Impfstoffen für den menschlichen Gebrauch sehr schwierig ist.

Die einzigen zugelassenen Tierimpfstoffe gegen Coronaviren, die auf die Vorbeugung von Atemwegsinfektionen abzielen, sind IBV-Impfstoffe für Hühner. Diese Impfstoffe werden parenteral (durch Umgehung des Darmtrakts, Anm.) verabreicht; sie bieten zwar keinen vollständigen Schutz vor einer Infektion, können jedoch die Schwere der Atemwegsbeschwerden verringern und Schäden an den Nieren sowie am Fortpflanzungstrakt verhindern.

Fehlende Immunität

Eines der Hauptprobleme der parenteralen Impfung von Tieren gegen respiratorische Coronaviren, die im Jahr 2006 durchgeführt wurde, war das Fehlen einer ausreichend starken lokalen Schleimhautimmunität, die üblicherweise durch Immunglobulin der Klasse A (IgA) repräsentiert wird. Die Schleimhautimmunität verhindert zwar keine Infektion, kann aber die Ausbreitung von Viren vom infizierten Tier in die Umgebung verringern. In Bezug auf die Dauer und Intensität der Infektion senkt sie somit den Infektionsdruck in der Herde oder im Schwarm. Auch die Schwere der Atemwegserkrankung ist bei einer ausreichenden Schleimhautimmunantwort geringer.

In ähnlicher Weise könnte SARS-CoV-2 wirken, das in erster Linie die Atemwege befällt und anschließend das Herz-Kreislauf-System mit systemischen Auswirkungen, einschließlich des Nervengewebes.

Wirkung letztlich unbekannt

Die mRNA-Impfstoffe der Firmen Moderna und Pfizer gegen die Infektionskrankheit Covid-19 sind als langlebige Lipid-Nanopartikel mit eingekapselten Lipoplexen formuliert, die aus einem kationischen Lipid und mRNA bestehen, anhand derer das S-Protein synthetisiert wird.

Es ist anzumerken, dass diese schematische Struktur derzeit als eine von mehreren möglichen Strukturen von Lipoplexen angesehen wird, die in Lipid-Nanopartikeln (LNP) eingekapselt sind. Diese Partikel befinden sich in einem instabilen Zustand und gehen bei normaler Temperatur in andere Lipidstrukturen über, zu deren Wirkung auf Zellen es keine ausreichenden Studien gibt. Daher müssen diese Produkte bei sehr niedrigen Temperaturen gelagert werden. Was mit ihnen nach der Verabreichung in den menschlichen Organismus (mit 37 °C) geschieht, ist eine große Unbekannte, auch im Hinblick auf mögliche toxische Wirkungen. 

Turanek Abbildung 3 webTEM-Aufnahme des mRNA-Imfpstoffs von Pfizer, auf der eine breite Größenverteilung der Lipid-Nanopartikel von 30 nm bis 200 nm zu erkennen ist. © J. Turánek.

Nach einer intramuskulären Injektion wandern langzirkulierende Lipid-Nanopartikel mit einer Größe von unter 120 nm durch die extrazelluläre Matrix in Richtung der Mündungen der Lymphkapillaren und gelangen in die drainierenden Lymphknoten, wo es zur Übertragung der mRNA in die Zellen und zur Bildung des stark entzündungsfördernden S-Proteins kommt, was häufig zu einer Vergrößerung der Lymphknoten führt. Die mRNA-Impfstoff-Nanopartikel wandern weiter durch die Lymphknoten und gelangen schließlich aus dem Lymphsystem in den Blutkreislauf.

Primum non nocere?

Seit den 1990er Jahren ist wissenschaftlich belegt, dass kugelförmige Partikel (Liposomen mit einer Größe unter 120 nm) durch Diffusion und mit dem Fluss der Gewebeflüssigkeit die extrazelluläre Matrix durchdringen, die Lymphknoten passieren und über den Hauptlymphgang in den Blutkreislauf gelangen können. Das wussten wohl auch die Forscher bei Pfizer.

Über den Blutkreislauf können die Impf-Nanopartikel durch die Poren in den Blutkapillaren in eine Vielzahl von Geweben und Organen gelangen. Dies wird auch durch eine Studie von Pfizer belegt, zu deren Veröffentlichung das Unternehmen gezwungen worden war.

Das Ergebnis: Der mRNA-Impfstoff wurde in allen Geweben des Körpers nachgewiesen. Aus den genannten Daten geht eindeutig hervor, dass der mRNA-Impfstoff in alle kritischen Organe gelangt, in deren Zellen die mRNA eingebracht werden kann. Nach der Einbringung der mRNA wird die Produktion des S-Proteins in Gang gesetzt, das im jeweiligen Gewebe eine Entzündungsreaktion auslöst.

Gefahr Nanopartikel

Wenn die endokrinen Drüsen betroffen sind, ist von einer Störung des Hormonhaushalts mit allen damit verbundenen Folgen auszugehen. Beispielsweise ist bei der Bauchspeicheldrüse mit einem Anstieg von Tumoren und Entzündungen zu rechnen, was auch beobachtet wird - ohne dass versucht wird, dies mit der Impfung mit mRNA-Impfstoffen in Verbindung zu bringen.

Für das Eindringen der Impf-Nanopartikel in verschiedene Gewebe und Organe ist die Größe und die Größenverteilung der Nanopartikel ein entscheidender Parameter. Dieser Parameter kann sich bei einzelnen Produktions-Chargen erheblich unterscheiden, doch seltsamerweise wurde sein Wert in der genannten Studie nicht angegeben.

Turanek Abbildung 4 webDünnschichtige und kontrastreiche Partikel, sowie Liquid-Nanopartikel in einer TEM-Aufnahme einer unverdünnten Corminaty-Probe. © J. Turánek.

Kleine, mRNA-tragende Nanopartikel gelangen leichter in den Blutkreislauf und anschließend in Gewebe und Organe. Eine der Ursachen für die erhöhten Nebenwirkungen von mRNA-Impfstoffen könnte gerade der Unterschied in der Größenverteilung der Nanopartikel sein. Die Methode der dynamischen Lichtstreuung zur Analyse von mRNA-Impfstoffen reicht nicht aus, um die Fraktion kleiner Nanopartikel zu erfassen. Es stellt sich die Frage, ob es eine Norm für den Gehalt und die Menge kleiner Nanopartikel in mRNA-Impfstoffpräparaten gibt.

Eine detaillierte Analyse einer anderen Charge zeigt das Vorhandensein nicht deklarierter Nanopartikel, deren Herkunft unklar ist und über deren Vorhandensein im Impfstoff das Unternehmen im Analysezertifikat überhaupt keine Angaben macht – siehe Abbildung 4.

Bei Detailaufnahmen flacher Nano- und Mikroobjekte mit geringem Kontrast für die Elektronenmikroskopie zeigte sich folgendes: Unter diesen Strukturen sind kugelförmige Lipid-Nanopartikel zu erkennen. Die Elementaranalyse ergab, dass es sich bei den Partikeln um Kohlenstoffpartikel handelt.

Turanek Abbildung 5 webTEM-Aufnahme flacher Nano- und Mikroobjekte. Unter diesen Strukturen sind kugelförmige Lipid-Nanopartikel zu erkennen, deren Analyse ergab, dass es sich um Kohlenstoff-Partikel handelt. © J. Turánek.

Es zeigt sich, dass die Aufsichtsbehörden (staatliche Behörden für die Kontrolle von Arzneimitteln und Impfstoffen) bei der Analyse der mRNA-Impfstoffe sehr inkonsequent vorgegangen sind und Fehler heruntergespielt wurden. Dies betrifft insbesondere das Vorhandensein von pDNA (Plasmid-DNA) und Fremdpartikeln. Gerade das Vorhandensein undefinierter Verunreinigungen und die unterschiedliche Größe der Lipid-Nanopartikel sind Faktoren, die das Ausmaß der Nebenwirkungen verschiedener Chargen beeinflussen. Dies wurde durch eine Studie dänischer Wissenschaftler dokumentiert.

Wirkung von mRNA im Körper

Stabilisierte Lipid-Nanopartikel, die mRNA transportieren, durchdringen die Blut-Hirn-Schranke, die Plazentaschranke und die Hodenbarriere und können in den Blutkreislauf des Fötus gelangen. Dadurch können sie die Funktion der Plazenta, die Entwicklung des Fötus und die Funktion der Hoden (Testosteronproduktion, Spermatogenese) beeinträchtigen. Nekrosen der Plazenta und der Hoden sowie die Induktion von Tumorerkrankungen in Verbindung mit Entzündungen können die Ursache für Fehlgeburten und Unfruchtbarkeit bei Männern und Frauen sein.

Die Bildung von S-Proteinen in verschiedenen Geweben führt zur Produktion von Exosomen, die den Transport der S-Proteine in verschiedene Gewebe, einschließlich der Fortpflanzungsorgane, ermöglichen. Die Erforschung dieses Mechanismus steht noch am Anfang; die potenziellen Auswirkungen auf die Gesundheit der Geimpften sind nicht absehbar und wurden in klinischen Studien nicht getestet. 

Wie konnte das alles nur passieren?!

Seit den 1980er Jahren werden dem Publikum Katastrophenfilme über tödliche Viren vorgesetzt. Die Menschen haben bereits festgefahrene Denkmuster im Kopf, die durch Medienmanipulation aktiviert werden können, wie es der hervorragende Film „Wag the Dog“ zeigt. Für den Großteil der Bevölkerung muss es wahr sein – schließlich wurde es im Fernsehen gesagt!

Es kam zu einer Zensur, deren Aufgabe es war, jegliche Informationen zu unterdrücken, die die Sicherheit und Wirksamkeit der genetischen Impfstoffe in Frage stellten. Wissenschaftler und Ärzte, die aufgrund der zunehmenden schwerwiegenden Nebenwirkungen begannen, die Impfung in Frage zu stellen, wurden geächtet, diffamiert und verloren gegebenenfalls ihren Arbeitsplatz. Die Impfkampagne hatte sich zu einer Kampagne entwickelt, bei der unzulässige Zwangsmaßnahmen im Widerspruch zum Gesetz und zu medizinischen Erkenntnissen angewendet wurden.

WHO änderte Definition

Die WHO hatte eigens die Definition von Impfstoffen geändert, damit neue genetische Konstrukte als Impfstoffe gelten können, die vor der Änderung nicht der Definition eines Impfstoffs entsprachen. Die FDA hat die Impfstoffe ohne ordnungsgemäße Überprüfung des Sicherheitsprofils für den weltweiten Einsatz freigegeben.

Wie konnte es dazu kommen, dass Wissenschaftler, Journalisten und Medien, Fachverbände und ihre Experten, das Gesundheitssystem und die staatlichen Arzneimittel- und Impfstoffaufsichtsbehörden, Ärzte, Politiker und das gesamte System demokratischer Institutionen, die WHO und die EU einen solchen Missbrauch von Wissenschaft und Medizin zugelassen haben?♦

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Jaroslav Turánek

Gastautor bei Libratus

Dr. Jaroslav Turánek ist Univ.-Prof. für Medizinische Immunologie und Doktor der Molekularbiologie (DSc). Forscht am ICRC-Zentrum der Fakultätsklinik St. Anna in Brünn, sowie am Institut für Immunologie der Medizinischen Fakultät der Palacký-Universität und der Fakultätsklinik in Olomouc (Olmütz) tätig. Forschungskoordinator im Kompetenzzentrum der Technischen Universität für Chemie und Technologie (VŠCHT) in Prag. Er widmet sich seit langem der Entwicklung der Immunpharmakologie und Immuntherapie im Bereich rekombinanter und genetischer Impfstoffe; Fokus ebenso auf physikalische Chemie von Nanosystemen und Nanotechnologie für medizinische Anwendungen. Auf dem Gebiet moderner rekombinanter Impfstoffe, molekularer Adjuvanzien und biokompatibler Nanosysteme für die gezielte Verabreichung von Medikamenten zählt er in der Tschechischen Republik zu den Pionieren