Die Frau als "Geschlechter-Pol"?
EU, Europarat und UNO widmen sich aktuell einer sehr grundlegenden Frage. Nicht, wie man Frieden weltweit möglichst rasch herstellen, die Armut reduzieren oder Terrorismus bekämpfen kann. Weit gefehlt. Es geht um Geschlechter, das Ignorieren der Biologie und maximale Verwirrung. Anmerkungen zur Frauenfrage.
Was ist eine Frau? Diese für die meisten Menschen überflüssige Frage stellte sich das EU-Parlament in Brüssel. Am 12. Februar wurde die offizielle Richtung für die UN-Frauenrechtskommission (CSW), die von 9. bis 19. März in New York abgehalten wird, beschlossen. Im Mittelpunkt dieser Konferenz steht offiziell die „Sicherstellung und Stärkung des Zugangs zum Recht für alle Frauen und Mädchen, durch die Förderung inklusiver und gerechter Rechtssysteme, die Beseitigung diskriminierender Gesetze, Politiken und Praktiken sowie den Abbau struktureller Barrieren.“
Das Überprüfungsthema: „Die vollständige und wirksame Beteiligung von Frauen am öffentlichen Leben und an Entscheidungsprozessen sowie die Beseitigung von Gewalt, um die Gleichstellung der Geschlechter und die Stärkung aller Frauen und Mädchen zu erreichen.“ Dabei geht es um wichtige Fragen wie Gewalt gegen Mädchen und Frauen, wie etwa Zwangsheirat oder Genitalverstümmelung, Hemmnisse beim Zugang zu Recht und Gesundheitsversorgung oder Armutsbetroffenheit.
Doch hinter gut und berechtigt klingenden Formulierungen verbergen sich mitunter ganz andere Anliegen. Ein Passus des Textes, der im EU-Parlament abgestimmt wurde, ist besonders umstritten: die EU soll die „volle Anerkennung von Transfrauen“ erreichen. Das würde etwa bedeuten, dass Männer, die sich als Frauen definieren, auch Aufnahme in ein Frauenhaus verlangen dürften oder in ein Frauengefängnis, wenn sie straffällig werden.
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