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Zeitungstitelseite leer von Frauenhänden gehalten
© Bild:123RF Bildagentur; Sebra.

Die Nicht-Nachricht ist die Nachricht

Wir erleben gerade die Götterdämmerung der Information im Westen. Wesentliche Informationen werden verschwiegen, um ein Narrativ zu bedienen. Etwas bewusst nicht zu berichten, ist auch eine Form von Desinformation.

Manfred Manera | Politik | 14. November 2025

Am 10. November wurde die BBC von einem Skandal um ein stark manipuliertes Video erschüttert, das 2024 ausgestrahlt wurde und eine Rede von Donald Trump vom 6. Januar 2021 zeigte, als seine Anhänger auf dem Kapitol demonstrierten. Und das, obwohl die BBC sich immer damit gerühmt hat, über eine aktive Faktenprüfungsabteilung zu verfügen. Und was noch schwerwiegender ist: Die Manipulation erfolgte mit dem offensichtlichen Ziel, die bevorstehenden amerikanischen Wahlen zu beeinflussen, indem Trump als gewalttätiger Unruhestifter dargestellt wurde.

Desinformationskampagne

Laut dem internen Bericht des Journalisten Michael Prescott, der von der Zeitung „Telegraph“ veröffentlicht wurde und den Skandal aufdeckte, war dies jedoch nur die Spitze des Eisbergs einer umfassenden Desinformationskampagne, die mit einer Fassade vermeintlicher Unparteilichkeit und Objektivität umhüllt war. Tatsächlich hat die BBC, die bis in die 2000er Jahre als Goldstandard des Journalismus galt, ihre Glaubwürdigkeit weniger durch explizite Manipulationen verloren als vielmehr durch eine jahrzehntelange Praxis der Verschleierung von Nachrichten, um die verschiedenen Agenden mächtiger Lobbys zu begünstigen: Von der Agenda der Pharmaindustrie während der Pandemie über die Klimapolitik bis hin zur Woke-Agenda, zu LGBTQ und illegaler Einwanderung. Man denke nur an die fortwährende Verschleierung der wahren Identität des Täters eines Verbrechens oder Anschlags, wenn dieser aus dem Nahen Osten oder Afrika stammt, um Kritik an der Migrationspolitik zu vermeiden.

Dies alles ist auch gängige Praxis bei einem Großteil der westlichen Massenmedien.

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