Mit dem Wind ins Blackout
In Spanien kam es im Vorjahr zum größten Blackout bisher. Wesentlicher Mit-Auslöser waren die Wind- und Sonnenkraftwerke. Die Netze sind instabil. Zeitgleich verabschiedete in Österreich der Ministerrat eine Vorlage über eine Beschleunigung des Ausbaus von Windrädern und will alle Bundesländer in die Pflicht nehmen. Doch der Strombedarf explodiert. Kann sich das alles ausgehen?
Es war vor fast genau einem Jahr, im April 2025. Kurz nachdem Premier Sanchez stolz verkündete, Spanien sei erstmals vollständig mit Erneuerbarer Energie versorgt, kam es zu einem verheerenden Stromausfall auf der gesamten Iberischen Halbinsel. Nun ist der Bericht über die Ursachen des Blackouts erschienen: Mit Auslöser waren Sonnen- und Windkraftwerke, die die Stromnetze instabil machten.
Die Conclusio des Berichts der europäischen Netzbetreiber ENTSO-E lautet: „Die zunehmende Durchdringung durch variable erneuerbare Energien und dezentrale Erzeugung, die fortschreitende Marktintegration, die zunehmende Elektrifizierung sowie sich wandelnde ökologische und geopolitische Risiken stellen das europäische Stromnetz vor immer anspruchsvollere Betriebsbedingungen und erfordern ein höheres Maß an Widerstandsfähigkeit.“
Das Mantra, das täglich via Politik und Interessenverbände unter Mithilfe vieler Medien verbreitet wird, lautet: Wenn wir mehr Erneuerbare hätten, dann könnten wir auf Öl und Gas verzichten. Dann wären wir autonom und könnten uns vollständig selbst versorgen. Und durch den Ausbau bei der Windkraft könne man auch im Winter vom Gas unabhängig werden. Sicher, sauber und unabhängig – so bewertet etwa die IG Windkraft die Windenergie. „Jede Kilowattstunde an heimischem Windstrom kann gerade in der aktuell wieder sehr angespannten geopolitischen Situation dabei helfen Gas zu ersetzen – und uns gegen Preisspiralen und Abhängigkeiten zu wappnen.“
Doch stimmt das?
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