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medienfoerderung

Péter Magyar Donald Tusk und Robert Fico Visegrad Treffen 2026
Péter Magyar Donald Tusk und Robert Fico beim Visegrad Treffen 2026 im ungarischen Gödöllö (nicht im Bild, aber anwesend Andrej Babis). © CommonsWikimedia, Präsidentschaftskanzlei.

Péter Magyars größter Feind ist Péter Magyar

Erstmals schrumpft die Beliebtheit des neuen ungarischen Ministerpräsidenten. Seine lautstarke Kommunikation verbirgt Risse und Kompetenzprobleme in seiner Regierung.

Boris Kálnoky | Politik | 07. August 2026

„Schleifen ist nicht ziellose Abnutzung” – diese Worte postete Ungarns Ministerpräsiden Péter Magyar als Kommentar unter einen Artikel des Nachrichtenportals Telex. Es war typisch für ihn: Pausenlos und fast omnipräsent ist er auf den sozialen Medien unterwegs, von Reddit über Facebook bin hin zu X (ehedem Twitter), nicht nur mit eigenen Inhalten, sondern er reagiert auch persönlich so ziemlich auf alles, was sich da tut und ihn betrifft.

In diesem Fall ging es um die journalistische Zusammenfassung einer Analyse des Think Tanks Political Capital, wonach Péter Magyar Gefahr laufe, sich selbst „abzunutzen”. Darauf regierte er also mit den Worten, Schleifen (denken wir hier an das Schleifen von Diamanten) sei nicht dasselbe wie „ziellose” Abnutzung.

Vorangegangen war zwei Meinungsumfragen, die erstmals einen Popularitätsverlust für ihn andeuteten. Zwar sank die Zahl der Befragten, die „sicher” die Regierungspartei wählen würden, nur von 73 auf 68 Prozent (in beiden Umfragen, von Medián und Publicus), das ist immer noch ein traumhafter Wert. Aber der Anteil der Befragten, die den Ministerpräsidenten persönlich für sein Amt „geeignet” hielten, sank in der Publicus-Umfrage dramatisch: Von 72 auf 62 Prozent. Auch das ist natürlich noch geradezu fantastisch für den Regierungschef, aber doch ein bemerkenswerter und schneller Rückgang innerhalb eines einzigen Monats.

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