Teurer Wind und teure Sonne
Die Kosten der Erneuerbaren Energie sind beträchtlich. Förderungen, Abgaben und Netzausbau lassen die Kosten in die Höhe schnellen. Dennoch reicht es nicht aus, man will immer mehr. Versprochen hat man etwas ganz anderes. Und der Finanzminister spricht von grünem „Billigstrom“.
„Wind und Sonne schicken keine Rechnung“ – so wurden erneuerbare Energien in Wahlkämpfen der Grünen stets beworben. Eine (geförderte) Solaranlage auf dem Dach sollte Strom für Haushalt und E-Auto liefern, mit Überschüssen könne noch Geld verdient werden, wenn man sie ins Netz einspeist. Und auch für alle anderen Verbraucher würde es billiger und umweltschonender, der „Klimakollaps“ so verhindert. So die Theorie.
Doch wie sieht es viele Jahre später aus?
Nun, der Klimakollaps wurde bekanntlich vor kurzem abgesagt. Doch Entwarnung wurde nicht gegeben. Man müsse weiter ausbauen in Europa, um von fossiler Energie unabhängig zu werden und allein mit Erneuerbaren das Auslangen zu finden.
Dies allein ist schon unmöglich – und sehr teuer ist es noch dazu.
Abgaben, Steuern und Steuersteuern
Denn es wurde eine Vielzahl an Förderungen, Steuern und Abgabe erfunden, um die grüne Wende zu finanzieren: in Österreich gibt es die CO2-Steuer, die Ökostrom-Pauschale, die nun „Erneuerbaren-Förderpauschale heißt“, die EAG-Marktprämie, erhöhte Netzgebühren für den Ausbau der Stromleitungen für die extremen Schwankungen etc. etc. Dann wird noch eine Elektrizitätsabgabe von jedem Haushalt und Unternehmen eingehoben, diese wurde aufgrund der hohen Energiepreise befristet gesenkt. Dazu kommt jedoch noch die Gebrauchsabgabe, die von manchen Bundesländern eingehoben wird, und obendrauf noch die Umsatzsteuer von 20 Prozent.
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