Zum Hauptinhalt springen
Truthähne und gebratener Truthahn
© Bild:123RF Bildagentur; Mykhaylo Palinchak.

Thanksgiving

Der Truthahn zu Thanksgiving bekommt nicht allen gut. So etwa der Friedensplan des US-Präsidenten, dessen Annahme er just für Thanksgiving einforderte. Auch Gagen können sich auf den Magen schlagen, wie jene der österreichischen Funktionäre.

Walter Posch | Kommentar | 12. Dezember 2025

In Österreich allenfalls in Form von Erntedankfesten bekannt, ist der nette Brauch von Thanksgiving zur Unfreude von vielen Truthähnen, die in den USA aus diesem Anlass dem Frieden geopfert werden, eher dem tagesüblichen Zank gewidmet, wie anekdotisch aus der heftigen Auseinandersetzung der Chefredakteurin des Profil mit dem Chefredakteur des Falter über Formen des redlichen Umgangs mit der Wahrheit und ein wenig gekränkter Eitelkeit anlässlich der Verleihung eines Medienpreises deutlich wurde.

Dabei konnte man dem geehrten Chefredakteur des Schmetterlingsblattes den Preis durchaus gönnen, leidet er doch noch sichtlich an dem glimpflich überstandenen Prozess gegen den berühmten Stratosphärenspringer Felix Baumgartner, der ihn als „Trottel“ bezeichnet hatte, sich aber noch vor der letztinstanzlichen Entscheidung durch einen tragischen Unfall in die ewigen Jagdgründe verabschiedet hat, sodass bis heute nicht ganz klar ist, ob man den Chefredakteur des Falter dem Inhalt nach einen Trottel nennen darf oder ob es sich dabei um eine Beleidigung nach § 115 StGB handelt.

Unbegrenzter Zugang zu allen Inhalten

Gratis Testabo für 4 Wochen
Ein Monatabo oder das
günstigere Jahresabo

Sie sind bereits Libratus-Abonnent?
Melden Sie sich hier an: