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Langjähriger Vertrauter und Scharfmacher gegen den Westen: Putin mit Geheimdienstchef Nikolai Patruschew 2008. © CommonsWikimedia, Kreml.

Was kommt nach Putin?

Man müsse Putin stürzen, um in Russland wahrhaft demokratische Verhältnisse zu erreichen und den Ukraine-Krieg zu beenden. So wie nach dem Tod Stalins der moderate Chruschtschow an die Macht kam. So in etwa lautet die These, die allenthalben kursiert. Es würde sich also alles zum Guten wenden in Russland, wenn man nur endlich den Machthaber und Langzeit-Präsidenten stürzen würde. Doch stimmt das?

Gudula Walterskirchen | Politik | 21. August 2026

Bleiben wir beim historischen Vergleich. Chruschtschow war nicht unbedingt der Weg zur Demokratie, er war nur nicht so grausam und blutrünstig wie Stalin. Dennoch war auch unter ihm die UdSSR ein totalitäres Regime und der Kalte Krieg, Aufrüstung und Unterdrückung waren Realität.

Als dann Gorbatschow kam, kam es zum berühmten Tauwetter, Glasnost und Perestroika lauteten die Schlagworte. Politische Entspannung und letztlich das Ende der Sowjetunion waren die Folge. Ost und West rückten näher zusammen, der Kalte Krieg wurde beendet.

Doch es gab auch etliche Schattenseiten dieser Entwicklung. Es entstanden etliche unabhängige Teilrepubliken, in denen es dann erst so richtig losging. 

No Putin No War Rally for Ukraine Washington DC 2026 02 21 CommonsWikimedia G E Johnson webNo Putin - No War? Rallye für die Ukraine in Washington DC 2026. © CommonsWikimedia G E Johnson.

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