Wie man Wetter und Klima beeinflusst
Seit Jahren steigt das Interesse an Wettermanipulation und Geoengineering, die künstliche Beeinflussung des Klimas. Die Auswirkungen auf Menschen und Umwelt sind noch wenig erforscht.
April 2024: Die Wüstenmetropole Dubai steht nach heftigen Regenfällen unter Wasser, innerhalb von 24 Stunden fällt so viel Niederschlag wie sonst in einem ganzen Jahr. Der Meteorologe Ahmed Habib vom Zentrum für Meteorologie (NCM) meldet sich mit brisanten Informationen zu Wort, vor den schweren Unwettern seien mehrere Flugzeuge zu sogenannten Cloud Seeding-Missionen ausgeflogen. Wenig später zieht Habib seine Aussage zurück, mehrere Stimmen beteuern, dass das Unwetter natürliche Ursachen gehabt habe. Die Unwetter im arabischen Raum hätten sich über eine große Region vom Oman über die Vereinigten Arabischen Emirate bis nach Iran, Pakistan und Afghanistan erstreckt.
Dass Methoden der Wettermanipulation wie Cloud Seeding bereits seit den 2000er Jahren angewandt werden, ist gut dokumentiert. Mehr als 50 Länder weltweit experimentieren mit dem Wetter, wie auf der Homepage der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) zu lesen ist. Dazu gehören neben den Vereinigten Arabischen Emiraten auch Russland, die USA oder China. Bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele 2008 in Peking etwa wurden 1100 Raketen mit Silberjodid in die Regenwolken gefeuert, um sie außerhalb der Stadt zum Abregnen zu bringen. Im Iran, wo derzeit die schlimmste Dürre seit 50 Jahren herrscht, findet zur Zeit eine Cloud-Seeding-Mission statt.
Unbegrenzter Zugang zu allen Inhalten
Gratis Testabo für 4 Wochen
Ein Monatabo oder das
günstigere Jahresabo
Sie sind bereits Libratus-Abonnent?
Melden Sie sich hier an: